ein konzept und prototyp von Sebastian Härder

Fun.Bin - Die sprechende Mülltonne

Müll ist schmutzig und nervig. Außerdem sieht er nicht gut aus, riecht schlecht und man muss ihn umständlich entsorgen. Müll macht Arbeit und schlechte Laune. Das erklärt auch, warum Festivalgelände leider meistens aussehen wie Mülldeponien. Sebastian hat beschlossen, dass es an der Zeit ist aufzuräumen. Er findet, dass Müll Spass machen sollte und hat deshalb Fun.Bin entwickelt. 

Ein Ultraschallsensor löst Ton und Licht aus, sobald Müll in die Tonne geworfen wird.

Warum das Ganze? Durch positive Gefühle und Assoziationen lernen Menschen wesentlich besser neue Dinge (oder Dinge, die sie verlernt haben).

Über Bluetooth können Mülltonnen auch untereinander kommunizieren. Der Veranstalter kann eigene Sounds aufspielen.

Hunderte Tonnen Müll werden auf Festivals produziert. Das ist sowohl für Festivalbesucher als auch Veranstalter ein Problem. Denn der Müll sieht weder schön aus noch kreiert er eine positive Erfahrung. Ganz abgesehen von der Umweltbelastung! Auch wenn die Putzkolonnen kommen, um nach den Gästen das Gelände aufzuräumen, werden zuvor unzählige Kleinteile in den Boden getrampelt. „Was kann ich dagegen tun?“, fragte sich Sebastian Härder.

Die Menschen ansprechen – und zwar mit einer Mülltonne. Das ist die innovative Idee des Industriedesign-Studenten. Fun.Bin ist ein Gerät, dass in den Deckel einer Mülltonne eingebaut wird. Aber das ist nicht der spassige Teil. Der steht an, sobald jemand etwas in das Einwerf-Loch im Mülltonnendeckel wirft. Fun.Bin. reagiert dann nämlich. Wie? Nun, das kann der Festivalbetreiber entscheiden! Wie wäre es zum Beispiel mit einem “Dankeschön” des Haupt-Gigs? Oder Informationen über die auf der Veranstaltung getroffene Nachhaltigkeitsmaßnahmen? Die sprechende Mülltonne motiviert sie auf jeden Fall dazu, ihren Müll in den Mülleimer zu werfen, anstatt ihn aus Bequemlichkeit auf den Boden fallen zu lassen. Wie gut das funktioniert, hat der schwedische „The Deepest Bin“ bereits bewiesen.

 

Weitere Infos anfragen

 

 

  • Das Konzept ist in einer Kooperation und im Rahmen des „Future of Hospitality“ Projekts zwischen dem Hamburger Start-Up TUTAKA und dem Institut für visionäre Produkt- und Innovationsentwicklung des Industrial-Design-Studiengangs der Bergischen Universität Wuppertal entstanden.

  • Weitere Informationen zu dem visionlabs x TUTAKA Projekt gibt es hier.

  • Du interessierst Dich für den Fun.Bin und würdest diesen gerne auf Deiner Veranstaltung einsetzen? Nehme Kontakt mit uns auf! 

TUTAKA kontaktieren

 

Damit es nicht bei einem Prototyp bleiben muss, hat Sebastian gemeinsam mit TUTAKA ein Design und Konzept entwickelt, welches es Veranstaltern ermöglicht, ihre Mülltonnen zum Sprechen zu bringen. Ein spezieller Mülltonnendeckel ersetzt den alten Deckel. Dieser besitzt ein Fach, in welches die leuchtende und sprechende Technikeinheit eingeschoben wird.

War beim FUTUR2FESTIVAL mit dabei: der Fun.Bin Prototyp.

Und auch im Circular Container auf dem Reeperbahn Festival 2019 wird der Fun.Bin Prototyp präsentiert.

Prototyp-Testing

Hier wurde schon fleißig geworfen