Kompostierbarer Teller

Impact Score Easy Win
Nachhaltigkeitsperformance Talent
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Dass ein (leerer) Teller etwas mit gutem Wetter zu tun hat, das lernen wir schon als Kinder. Doch nicht nur leere Teller haben ihren Einfluss auf das Klima. Viel mehr die Auswahl des Geschirrs. Wenn Einweg, dann bitte bewusst nachhaltig. Aufessen ist quasi nur noch Ehrensache.
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Unsere Nachhaltigkeitsprüfung für dieses Produkt

Design + End-of-Life
Kompostierbar (Industrie) oder Verbrennung
Logistik
Schifffahrt & LKW
Material
Bagasse
Produktion
Asien
Nutzung
Einweg

Dass wir zu viel Plastikmüll produzieren, unsere Ökosysteme durch übermäßigen Abbau von natürlichen Stoffen überstrapazieren, das ist bei den meisten Restaurants, Caterer, Bistros, Cafés, Foodtrucks und Co. längst angekommen. Eine sinnvolle Alternative zu Papptellern aus Frischfasern sind diese Duni Einweg Teller aus Bagasse, einem Nebenprodukt aus der Zuckerrohrproduktion. In drei Größen erhältlich. Die fachgerechte Entsorgung kompostierbarer Verpackungen erklären wir in unserem Blogbeitrag Take-Away Verpackungen: Kompostierbarkeit im Check-up.

+ In drei Grössen erhältlich; VPE ist jeweils verschieden (siehe Auswahl)
+ Material: Bagasse, max. 100°C (mikrowellengeeignet)
+ Kompostierbar im Industriekompost
+ Hersteller: Duni

+ TALENT: Bagasse hat eine besonders gute CO2-Bilanz und lässt sich sogar kompostieren (auch wenn dies in Praxis viel zu selten passiert). Noch schöner wäre es, wenn der Rohstoff dann auch noch aus zertifiziert-ökologischer Landwirtschaft stammen würde.
+ BIOBASIERT: Bagasse ist ein natürliches Material, aber nicht bio-zertifiziert.)
+ UPCYCLING: Bagasse wird aus den Überresten der Zuckerrohrverarbeitung gewonnen.)
+ ZERTIFIZIERT: Zertifiziert für den Industriekompost nach TÜV Austria

FAQs - Was Du wissen solltest

Klar ist, dass Mehrweg meist besser als Einweg ist und dass der Einsatz von Einwegartikeln möglichst reduziert werden sollte. Dennoch spielt Einweggeschirr eine wichtige Rolle in der Gastronomie. Nicht nur, weil in Pandemiezeiten das Speisen vor Ort stark eingeschränkt oder gar unmöglich war, sondern auch, weil nicht für jede und jeden die Nutzung von Mehrweglösungen praktikabel ist. Das gilt sowohl für Gastronomen und Gastronominnen, wie auch für Gäste und Gästinnen. Bei der Auswahl von Einweggeschirr müssen dann aber besonders strenge ökologische Kriterien Anwendung finden. Besonders kommt es auf die Materialauswahl mit dem entsprechenden Ressourceneinsatz und die Entsorgung an. Als Material sollte genutzt werden, was bereits existiert und nicht zur Rodung von Wäldern oder der Förderung von Erdöl führt. In der Entsorgung sollte zumindest die Möglichkeit der Kompostierung oder des Recyclings gegeben sein.
Die kompostierbaren Verpackungen sind in der Regel für den industriellen Kompost entworfen. Um dort zu landen, müssten die Verpackungen aufgrund der bestehenden Infrastruktur in der Biomülltonne entsorgt werden. Die derzeitige Gesetzeslage verbietet allerdings die Entsorgung kompostierbarer Verpackung im Biomüll, da aufgrund der Verwechslungsgefahr auch Plastikverpackungen im Biomüll befürchtet werden. Aus diesem Grund werden die meisten Verpackungen heutzutage über die gelbe Tonne entsorgt und dann verbrannt. Aus diesem Grund lohnt es sich bei der Suche nach nachhaltigeren Alternativen für Take-Away Produkte den Fokus auf die Materialien und die Herstellung zu legen anstatt auf die Angabe zur Kompostierbarkeit.
Jein. Die Verpackungen dürfen nur dann im Heimkompost entsorgt werden, wenn dies ausdrücklich vom Hersteller angegeben wird oder wenn es entsprechendes Siegel das Produkt hierfür freigibt. Ein Beispiel wäre das OK Home Compost Siegel vom TÜV Austria.
Kompostierbare Verpackungen unterliegen strengen Schwermetallgrenzen. Außerdem müssen die Inhaltsstoffe für Pflanzen unbedenklich sein. Die Verpackungen zersetzen sich nachweislich unter spezifischen Bedingungen und sind meist biobasiert. Nach der Zersetzung entsteht eine organische Substanz namens Kompost.

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