Wissen & Hilfestellung

12 Tipps zu umweltfreundlichen Hygienemaßnahmen

von Charlotte Opatz und Franziska Altenrath

Hygiene und Nachhaltigkeit müssen keine Gegensätze sein. Ganz im Gegenteil: Covid-19 hat alles auf den Kopf gestellt - ein guter Zeitpunkt mit alten Gewohnheiten zu brechen und Veränderungen zu initiieren. Wie? Mit kühlem Kopf, innovativen und zirkulären Ansätzen und echten Mehrwerten, die die Erfahrungen von Gästen und Angestellten verbessern.

  1. Unsere waschbaren und damit wiederverwendbaren Mund- und Nasenmasken aus fairer Bio-Baumwolle bieten sinnvolle eine Alternative zu Einwegprodukten. Die Masken vermeiden nicht nur unnötigen Abfall und Umweltverschmutzung, sondern auch direkte Gesundheitsrisiken (zum Beispiel durch Kontamination der Atemwege mit Mikroplastik). In folgenden Bundesländern ist lt. Dehoga (Stand: 21. August) das Tragen einer Maske für den Service in Innenräumen oder in Innen- und Außenräumen verpflichtend: Baden Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Sachsen sowie Schleswig Holstein empfiehlt Servicemitarbeitern das Tragen einer Maske in Innen-und Außenbereichen.
  2. Der Gebrauch eines Mund- und Nasenschutzes kann schnell belastend werden, insbesondere für engagiertes Hotel – und Servicepersonal. Deswegen erfreuen sich unsere hölzernen Gesichtsvisiere großer Beliebtheit. Mit Materialien aus nachhaltiger Forstwirtschaft sowie einem transparenten Schild aus leicht recycelbarer PETG-Folie, sind unsere Visiere in verschiedenen Bundesländern, wie in Hamburg, Hessen und Thüringen als Alternative zur Maske, und in Ausnahmefällen in Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein zugelassen. Ist ein Schild verkratzt, kann es vom Gestell durch Druckknöpfe gelöst und ausgetauscht werden.
  3. Eine gründliche und regelmäßige Handhygiene mit Wasser und Seife ist eines der effizientesten Schutzmaßnahmen gegen den Covid-19 Virus, wie unter anderem von der Weltgesundheitsorganisation bestätigt. Unser Trockenseifenspender macht Hygiene möglich, ohne Nachhaltigkeit aus dem Blick zu verlieren. Trockenseife braucht im Gegensatz zu Flüssigseife kein Verpackungsmaterial. Die zertifiziert biologische Seife wird bis zum letzten Stück aufgebraucht, sodass kein Seifenmüll entsteht. Wir haben mit dem Gesundheitsamt von Hamburg Rücksprache gehalten. Sie bestätigen die Nutzung von Trockenseifenspendern als gültige Alternative zu den in den Covid-19-Richtlinien empfohlenen Flüssigseifenspendern.
  4. Die Naturseife, die unsere Trockenseifenspender befüllen, ist so sanft, dass auch besonders häufiges Händewaschen nicht die Haut beschädigt. Frei von Mineralöl, Silikonen und PEGs schützen sie die Hände und vermeiden ihre Austrocknung. Ein Stück vegane Naturseife ermöglicht ca. 400 Handwäschen im Trockenseifenspendersystem. Die wertvollen Rohstoffe sind frei von tierischen Fetten und stammen aus kontrolliert biologischem Anbau.
  5. Platziert in der ersten Reihe in der Hotellobby, oder auf dem Bartresen fügt sich unser natürliches Desinfektionsmittel, abgefüllt in Pfandflaschen, wunderbar in die Umgebung ein. Hergestellt aus pflanzlichem Alkohol und Glyzerin aus biologischem und regionalem Anbau und nach WHO-Richtlinien in Berlin produziert, können die Pfandflaschen einfach an unseren Partner zurückgegeben werden. Voilá: Zero Waste und saubere Hände! 
  6. Aufgehängt im Hotelzimmer, oder für ein schnelles Hände desinfizieren beim Betreten des Restaurants ist unser biologisch abbaubarer Desinfektionsmittelspender eine fantastische Lösung. Der Spender ist leicht zu montieren, wieder auffüllbar und klimaneutral!
  7. Der vermehrte Einsatz von Chlor und anderen chemischen Desinfektion- und Reinigungsmitteln kann schwerwiegende negative Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesundheit von Angestellten und Gästen haben. Von Expert:innen empfohlen wird daher der Gebrauch von Trockendampfreinigern. Rückstände werden minimiert und gereinigte Flächen hygienisch zurückgelassen (Coronaviren werden ab einer Temperatur von 60 Grad abgetötet). Zudem ist dieser Alleskönner auf verschiedenen Oberflächen einsetzbar und kann somit alle Hotelbereiche, von Zimmer bis Küche, reinigen.
  8. Der Hotelier Emanuel Moosbrugger hat erkannt, dass diese Zeit nicht nur Reaktion, sondern vor allem Aktion braucht. Er hat gemeinsam mit dem Studio March ein neues Serviertool designed, welches exzellenten Service bei zeitgleichem Einhalten von Abstand möglich macht. Aber ALMA ist noch mehr als das: Es verändert die Gastro-Kultur dadurch, dass alle Speisen für einen Tisch zunächst in der Mitte landen. Das fördert das Gemeinschaftsgefühl und macht Service hochgradig effizient.
  9. Sicherheitsabstand, ohne eine Beeinträchtigung des Gasterlebnises, ermöglichen unsere Dummies und Trennwände sowie Raumteiler aus FSC zertifiziertem Karton aus nachhaltiger Papierproduktion. Sie sind in verschiedenen Größen erhältlich und die Paneele verfügen über Fenster aus transparenter Folie. Sie können bunt bemalt und nach ihrem Dienst leicht recycelt werden.
  10. Durch den verstärkten Gebrauch von Einweg Geschirr und Take-Away Verpackungen bieten die innovativen Lösungen von Duni schön anzusehende, praktische und auch noch nachhaltige Alternativen. Da ist zum Beispiel das Atlantis Bowl Konzept aus FSC-zertifizierten Naturmaterialien, welches für den Heimkompost geeignet ist. Oder das Karton-Tablett Konzept, bei dem 85% Plastik gegenüber konventionellen Produkten gespart wird.
  11. Unsere essbaren Suppen- und Eislöffel sind nicht nur ressourcenschonend und klimafreundlich, sondern auch noch eine köstliche Beilage zum Gericht oder Dessert. So geht Innovation.
  12. Um die durch Hygienerichtlinien vorgeschriebene Kontaktdatenaufnahme von Gästen zu erleichtern, bietet die App Hygiene Ranger eine intuitive und User-zentrierte Lösung. Nutzer müssen ihre Daten nicht immer wieder eingeben, sondern können einfach ein- und auschecken. Die sensitiven Gästedaten werden nach dem gesetzlich vorgeschriebenen Zeitraum automatisch aus der Besucher-Historie gelöscht. Bei offiziellen Behördenanfragen werden Daten per Download-Datei bereitgestellt.

Am 24.06. fand ein kostenfreies TUTAKA Webinar zum Thema "Nachhaltigkeit und Corona in der Hospitality Branche" statt. Hier findest du die Zusammenfassung und die Key-Learnings der Expert:innen.

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Zusammenfassung:

  • Einweghandschuhe, -masken und Schutzanzüge. Aggressive Chemikalien, die das Grundwasser verschmutzen. Miniverpackungen.
  • Die Angst vor Covid-19 führt zu einer Renaissance umweltschädlicher Praktiken.
  • Wir haben 12 Maßnahmen erarbeitet, die Umweltschutz und Hygiene verbinden.

Am 24.06 fand unser kostenfreies Webinar zum Thema Nachhaltigkeit und Corona in der Hospitality Branche statt. Hier findest du unsere Zusammenfassung und die Key-Learnings der Expert:innen.

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Häufiges Händewaschen ist ein besserer Covid-19 Schutz als Einweghandschuhe
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